Die Maschine steht still
Theaterstück nach der Erzählung von E. M. Forster

Mittwoch, 23. Oktober 2019, 20:00 Uhr

(c)Sebastian Worch

DEUTSCHSPRACHIGE ERSTAUFFÜHRUNG

In seiner 1909 veröffentlichten Erzählung nahm E.M. Forster („Zimmer mit Aussicht“, „Wiedersehen in Howards End“) das Internetzeitalter vorweg – knapp 100 Jahre vor Facebook, Skype & Co.

Die Menschen verlassen ihr Zuhause nicht mehr. Sie leben in einer unterirdischen, abgekapselten Welt, mit allem Komfort. Ihr Alltag ist durch die Dienstleistungen der »Maschine« perfekt geregelt. Ohne das Bedürfnis nach persönlichen Begegnungen

kommunizieren sie nur über elektronische Hilfsmittel, die maximal miteinander vernetzt sind. Das Handbuch der Maschine ist zu ihrer Bibel geworden. Im Gegenzug liefern sie der Maschine Informationen, sie halten Vorträge, schreiben Beiträge und liefern haufenweise personalisierte Daten, die der Maschine die Optimierung ihres Betriebs ermöglichen.

Für Vashti ist das alles selbstverständlich, sie würde nie die Maschine anzweifeln. Als ihr Sohn Kuno sie dringend bittet, ihn zu besuchen, begibt Vashti sich nur ungern auf die Reise. Kuno steht der Maschine kritisch gegenüber und warnt vor deren Versagen. Doch Vashti glaubt ihm nicht...



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